Coronavirus und CBD

Kann der Hanf-Extrakt gegen Viren helfen?

Text: Eva Ever

 

Täglich erreichen uns derzeit neue Nachrichten bezüglich des Coronavirus und Fragen kommen auf, bezüglich Cannabidiol – besser bekannt als CBD – und wie es bei Viren wie COVID-19/Coronavirus helfen könnte. Diesen Fragen wollen wir mit diesem Artikel Aufmerksamkeit schenken und gleichzeitig generell informieren.

 

Viren, aber auch Bakterien und Parasiten haften oft auf Gegenständen, Oberflächen oder Händen und können über die Schleimhäute und Atemwege in unsere Körper gelangen. Deshalb ist es im ersten Schritt in der Bekämpfung von Viren – wie auch dem Coronavirus – wichtig, sich oft sowie mindestens 20 Sekunden lang die Hände zu waschen und sich nicht ins Gesicht zu fassen. Bei der Bekämpfung von Fremdkörpern spielt außerdem unser Immunsystem eine sehr große Rolle, denn es muss die Eindringlinge von gesunden Zellen zuerst unterscheiden, dann abwehren und wird dadurch stark beansprucht. Da beispielsweise Viren ähnliche Strukturen wie andere Zellen im Körper besitzen, ist diese Unterscheidung von kranken und gesunden Zellen essentiell. Doch welche Rolle spielt CBD-Öl oder andere CBD-Produkte beim Coronavirus?

 

 

Cannabidiol und unser Immunsystem

Coronavirus und CBD
Jetzt das Immunsystem stärken

 

CBD interagiert laut Forschern mit unserem Immunsystem, das ist schon länger erforscht und bekannt. Schon in den 1980er Jahren wurde das körpereigene Endocannabinoid-System entdeckt. Botenstoffe docken an spezielle Rezeptoren an und können das Immunsystem positiv beeinflussen, stärken. Das passiert indem der Körper einerseits selbst Cannabinoide produziert und CBD-Produkte zugeführt werden, um in besonderen Lebenssituationen – wie beispielsweise bei Stress –, eine Balance herzustellen. Einfach ausgedrückt kann Cannabidiol unser Immunsystem bei der Differenzierung von Zellen unterstützen und helfen kranke von gesunden zu unterscheiden.

 

So kann sich ein starkes Immunsystem natürlich besser gegen Viren oder speziell den Coronavirus schützen. Was zudem interessant ist, ist der Fakt, dass CBD nachweislich eine antibakterielle Wirkung hat und so gegen Bakterien eingesetzt werden kann – unsicher hingegen war, ob es auch tatsächlich gegen Viren helfen könnte. Forschern ist es hier gelungen, beim Herpes-Virus im Zusammenhang mit THC Erfolge in Labortests zu erzielen und das Wachstum der Herpes-Viren einzudämmen. Da weitere Studien noch ausstehen, wird lediglich vermutet, dass CBD zu ähnlichen Erfolgen bei Viren wie THC führen kann. Laut CannaTrust wird in einer 2017 publizierten Studie der School of Medicine der University of Maryland berichtet, dass CBD bei der Behandlung von Hepatitis C eine antivirale Wirkung aufzeigt: “Das CBD in der Studie wirkte sich auch auf die CB2-Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems aus. Es aktivierte die Abwehrkräfte des Körpers. Dadurch wurde der Infektionsprozess verlangsamt.” Hoffnung besteht also, dass CBD auch in der Bekämpfung von Viren zumindest unterstützen kann. 

Das Coronavirus und CBD

Aufgrund des aktuellen Coronavirus stellen viele die Frage, ob CBD-Öle und andere CBD-Produkte auch hier hilfreich sein können, gerade aufgrund der positiven Eigenschaften und Erforschungen beim Herpesvirus und der Unterstützung unseres Immunsystems. Teilweise herrscht geradezu Aufregung bezüglich der potentiellen Gefahr durch das neuartige Virus COVID-19, und es entsteht das Gefühl, dass einige “Panikmache” betreiben aus der beispielsweise auch Hamsterkäufe hervorgehen bis hin zu Desinfektionsmittel-Diebstählen aus Krankenhäusern. Aus dieser Panik Geschäfte zu schlagen ist entgegen jeder Moral. Das gilt auch für die Hersteller und Verkäufer von CBD. Es würde einerseits direkt gegen das Heilmittelwerbegesetz verstoßen CBD gegen COVID-19 anzupreisen und zudem ist es fraglich, ob Cannabidiol hier helfen kann. Aufgrund seiner positiven Eigenschaften als Full-Spectrum-Produkt mit allen wichtigen Inhaltsstoffen der Hanfpflanze kann CBD genau wie andere Nährstoffe, ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung dazu beitragen, dass unser Immunsystem gestärkt wird und so haben Viren sicherlich weniger Chancen, jedoch ist CBD kein Wundermittel im Einsatz gegen das Coronavirus. Bleibt also zusammenfassend zu erklären, dass CBD in der Unterstützung unseres Immunsystems Effekte erzielen kann und es so Viren und Bakterien schwerer haben, unsere “Schutzmauer” zu durchbrechen.

 

Auch in der Bekämpfung von Viren kann CBD ein Baustein bei der Prävention und Behandlung sein, jedoch heilt es keine Virusinfektionen so wie das Coronavirus. Häufiges und mindestens 20-sekündiges Händewaschen, eine ausgewogene Ernährung und CBD als Unterstützung eines guten Immunsystems können wir empfehlen. Atemmasken sollten den wirklich Kranken und dem Krankenhauspersonal vorenthalten bleiben. Bei Erkältungssymptomen sollte man nicht voreilig in Arztpraxen auftauchen, sondern zuerst dort anrufen, um die Symptome zu schildern. Und sich selbst fragen, ob man mit Corona-infizierten Menschen Kontakt hatte oder aus einem Corona-Risikogebiet kommt. Die deutsche Bundesregierung hat hier viele wichtige Informationen zusammengefasst. Panikmache und Hype helfen uns jetzt sicher nicht weiter. Ruhe bewahren und Vorsorge – wie keine Hände schütteln, Abstand halten und in die Armbeuge husten/niesen – sind jetzt angebracht. Auf der Suche nach einem Impfstoff gegen den Coronavirus helfen uns diese Maßnahmen, Zeit zu gewinnen.


Neue Studie beweist Anti-Aging-Effekt von CBD-Öl

Forscher aus den USA bestätigen Wirkung von CBD

CBD und Beauty - positive Wirkung auf die Jugendlichkeit
CBD kann den Alterungsprozess positiv beeinflussen

Das Magazin Forschung und Wissen berichtet aktuell über eine neue klinische Studie aus den USA, die eine Anti-Aging von CBD-Öl beweist. Forscher, so heißt es, haben mehrere Anti-Aging-Faktoren überwacht, analysiert und mit einer Placebo-Kontrollgruppe verglichen. Die Ergebnisse freuen sicherlich jeden Anwender von CBD-Ölen.

 Text: Eva Ever

 

Getestet wurde mit einem Vollspektrum-Öl, das sich laut den Wissenschaftlern des Unternehmens PuHealthRX in Kooperation mit dem National Institute of Health (NIH) positiv auf eine ganze Reihe von Anti-Aging-Faktoren ausgewirkt hat. Die Rede ist von einem "signifikanten Effekt". Diverse CBD-Studien haben in den letzten Jahren positive Auswirkungen auf den Organismus gezeigt jetzt ist bestätigt, dass das körpereigenen Endocannabinoid-System, auf dessen Rezeptoren das CBD andockt, auch eine wichtige Rolle beim Alterungsprozess hat.

 

Sicherheit und Wirksamkeit von CBD

Laut Bericht handelt es sich bei der Studie um die erste nichtpharmazeutische Studie, die nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Wirksamkeit von natürlich vorkommenden Cannabinoiden untersucht. So kann man davon ausgehen, dass CBD in  seiner Wirksamkeit erneut bestätigt ist und auch in Deutschland immer mehr Anwender begeistern wird.


USA: CBD könnte bei Drogen- und Alkoholentzug helfen

Eine aktuelle Studie mit Ratten zeigt Erfolge mit Hanf-Extrakt CBD

CBD-Öl hilft bei Suchterkrankungen
CBD-Öl bei Alkohol- und Drogensucht

La Jolla – USA. CBD hat neuesten Tests zufolge bei ehemals alkohol- und drogenabhängigen Ratten die Rückfallquote erheblich reduziert. Wenn die Erkenntnisse auf den Menschen übertragen werden können, könnte das nicht psychoaktive Cannabidiol auch Menschen im Entzug helfen. 

 

Neueste Studien verweisen in den letzten Jahren auf viele positive Eigenschaften von CBD, das vorwiegend auch in CBD-Ölen vorkommt. So wird CBD beispielsweise bei Angststörungen eingesetzt oder es wurde der Beweis für die Verlangsamung des Alterungsprozess festgestellt. Auch bei Rauchern wurde die positive Wirkung mit CBD-Inhalation zur Abgewöhnung des Zigaretten-Konsums bereits wissenschaftlich belegt.

 

 

 

Jetzt wurde eine weitere Studie des Scripps Research Institute in La Jolla bekannt, die im Fachmagazin Neuropsychopharmacology veröffentlicht wurde. Bei alkohol- und kokainabhängigen Ratten konnte CBD die Rückfälligkeit vermindern. Bei der Vergabe von nicht psychoaktiven CBD also Cannabidiol ohne THC konnte die Quote an rückfällig werdenden Ratten minimiert werden.

Es ist bekannt, dass Menschen unter Stress-Situationen oder in Situationen, die sie früher mit Drogen bewältigten, oft rückfällig werden – so ist es laut Studie auch bei Ratten beobachtet worden.

 

Der Test verlief mit einer Gruppe Ratten, die mit CBD-Öl behandelt wurde und der Kontrollgruppe, die kein CBD-Öl bekam. Beide Gruppen wurden mit Stress-Situationen konfrontiert, die bei den mit CBD behandelten Tieren signifikant seltener zum Rückfall führte, während die andere Gruppe dazu verleitet war Alkohol und Kokain zu konsumieren.

 

Weniger Angst durch CBD

Zudem beobachteten die US-Wissenschaftler, dass die Ratten durch CBD-Öl weniger ängstlich waren und weniger Impulsiv handelten im Vergleich zur Kontrollgruppe.  Weiterhin überraschte die langanhaltende Wirkung des CBDs, das zwar nach 3 Tagen nicht mehr im Organismus nachweisbar war, jedoch die Tiere auch noch nach Monaten vor Rückfällen bewahrte.

Allerdings ist bis jetzt noch nicht festgestellt welcher Prozess diese lange Wirkung tatsächlich auslöst. Weitere Studien sollen nun die Erfolgschancen bei abhängigen Menschen unter Beweis stellen.